Wundgeleckte Pfoten bei Hund und Katze – Ursachen, natürliche Unterstützung & Darmgesundheit

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Wundgeleckte Pfoten bei Hund und Katze – Ursachen, natürliche Unterstützung & Darmgesundheit

Wundgeleckte oder entzündete Pfoten gehören zu den häufigsten Problemen, die Tierhalter bei Hunden und Katzen beobachten. Die Tiere lecken sich häufig aus Unwohlsein, Juckreiz, Schmerz oder Langeweile an den Pfoten – oft bis die Haut offen, gerötet oder sogar blutig ist. Neben äußeren Reizen wie Streusalz, Grasmilben oder Pollen, spielen auch die innere Gesundheit, insbesondere die Darmflora und das Immunsystem, eine entscheidende Rolle.

Dieser Beitrag beleuchtet die Ursachen von wundgeleckten Pfoten, die überraschende Verbindung zwischen Darmgesundheit und Hautproblemen sowie die kraftvolle Wirkung von natürlichen Helfern wie Huminsäuren, Kräuterauszügen und probiotischen Mikroorganismen wie Bacillus subtilis und Enterococcus faecium.


1. Ursachen für wundgeleckte Pfoten

 

  • Umweltreize: Gräser, Pollen, Reinigungsmittel, Streusalz oder kleine Fremdkörper können die empfindlichen Ballen reizen.
  • Allergien: Häufige Auslöser sind Futtermittelunverträglichkeiten, Umweltallergene oder Flohspeichel.
  • Parasiten: Milben, Flöhe und Zecken verursachen Juckreiz und eine übermäßige Leckreaktion.
  • Stress oder Langeweile: Besonders Wohnungskatzen und nervöse Hunde entwickeln Verhaltensmuster wie übermäßiges Putzen.
  • Darmdysbiose: Eine gestörte Darmflora kann die Hautbarriere schwächen und Allergieanfälligkeit sowie Entzündungsreaktionen fördern.

2. Huminsäuren im Trinkmoor – Naturkraft aus der Erde

Trinkmoor enthält wertvolle Huminsäuren, die durch die Zersetzung organischen Pflanzenmaterials über Jahrtausende entstanden sind.

Wirkung der Huminsäuren:

  • Entgiftung & Bindung schädlicher Substanzen: Huminsäuren binden Toxine, Schwermetalle und schädliche Bakterien im Darm und fördern deren Ausscheidung.
  • Darmschleimhautschutz: Sie legen sich wie ein natürlicher Biofilm schützend auf die Darmschleimhaut und fördern die Regeneration.
  • Immunmodulation: Huminsäuren regulieren überaktive Immunreaktionen, die bei Allergien und Hautentzündungen auftreten.
  • Förderung der Nährstoffaufnahme: Durch die Verbesserung der Darmgesundheit werden Vitamine, Mineralien und Aminosäuren besser resorbiert.

3. Kräuterauszug bei entzündeten Pfoten – Tradition trifft Tiergesundheit

Ein speziell kombinierter Kräuterauszug mit Blutwurz, Kamille, Käsepappel und Süßholzwurzel wirkt entzündungshemmend, beruhigend und regenerierend auf die gereizten Pfoten.

Blutwurz (Potentilla erecta):

  • Reich an Gerbstoffen (Tanninen), die zusammenziehend und blutstillend wirken
  • Reduziert nässende und entzündete Hautstellen
  • Stärkt das lokale Gewebe

Kamille (Matricaria chamomilla):

  • Enthält Bisabolol und Flavonoide mit starker entzündungshemmender Wirkung
  • Lindert Juckreiz und Rötungen
  • Sanft zur empfindlichen Tierhaut

 

Käsepappel (Malva sylvestris):

  • Hoher Anteil an Schleimstoffen, die einen Schutzfilm auf gereizte Haut legen
  • Beruhigt gereizte Pfoten und reduziert Leckdrang
  • Antibakterielle Wirkung bei offenen Stellen

 

Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra):

  • Wirkt ähnlich wie Cortison – nur ohne Nebenwirkungen
  • Reguliert überschießende Entzündungsreaktionen
  • Unterstützt die Schleimhautregeneration – auch im Magen-Darm-Trakt

4. Darmgesundheit und schönes Fell – Probiotika als Schlüssel

 

Eine gestörte Darmflora steht häufig mit Hautproblemen, Ekzemen und allergischen Reaktionen in Verbindung. Der Aufbau einer gesunden Darmflora kann systemisch wirken und die Hautgesundheit von innen stärken.

Bacillus subtilis (B.velezensis):

  • Sporenbildender Bodenkeim mit hoher Überlebensrate im Magen
  • Fördert die Bildung kurzkettiger Fettsäuren im Darm – wichtig für das Darmmilieu
  • Unterstützt die Verdauung und verdrängt pathogene Keime wie Clostridien
  • Fördert die Immunbalance und reduziert überschießende Reaktionen

 

Enterococcus faecium:

  • Unterstützt den Aufbau einer stabilen Darmflora
  • Fördert die Bildung von Vitamin K und kurzkettigen Fettsäuren
  • Stabilisiert die Darmschleimhaut und reduziert Durchfallneigung
  • Hat in Studien gezeigt, dass er Entzündungsparameter senken kann

 

Vorteile für Haut & Fell:

  • Weniger Juckreiz und Kratzen
  • Schnellere Heilung von Hautirritationen
  • Glänzenderes, dichteres Fell
  • Stärkere Barrierefunktion der Haut

5. Ergänzende Maßnahmen & Tipps für Tierhalter

 

  • Pfoten nach Spaziergängen abspülen, besonders im Winter (Streusalz!)
  • Leckschutz z. B. mit Pfotensocken oder Leckschutzkragen, um Heilung zu ermöglichen
  • Ernährungsumstellung bei Verdacht auf Futtermittelallergien (z. B. Ausschlussdiät)
  • Hautfreundliches Pfotenbalsam mit Ringelblume oder Sheabutter auftragen
  • Regelmäßige Gabe von Omega-3-Fettsäuren zur Hautpflege von innen

 

 

Fazit: Ganzheitliche Unterstützung für Pfoten und Fell

Wundgeleckte Pfoten sind mehr als ein oberflächliches Problem. Die Haut ist Spiegel des Inneren – vor allem des Darms. Eine gezielte Kombination aus natürlichen Kräuterextrakten zur äußeren Anwendung, innerlicher Unterstützung durch Huminsäuren und einem gezielten Darmaufbau mit probiotischen Keimen kann den Heilungsprozess nachhaltig fördern. Gleichzeitig werden Haut, Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden langfristig gestärkt.


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